Köln aktuell / Freitag, 14.Oktober.2016

Seniorenpolitik ist heute immer auch Sicherheitspolitik!

Gute Seniorenpolitik muss heutzutage leider auch immer Sicherheitspolitik beinhalten. Denn nie zuvor war die Sicherheitsproblematik für ältere Mitbürger in unseren Städten so groß wie heute - auch und gerade in Köln. Dabei geht es nicht nur um miese Betrügereien wie beim “Enkeltrick” oder Taschendiebstähle. Zunehmend erleben wir leider immer mehr brutale Überfälle auf Senioren auf offener Straße oder sogar zuhause.

Allein 26 der sogenannten “Halskettenüberfälle” ereigneten sich seit Juni in Köln. Also hemmungslose Attacken, bei denen Seniorinnen mit dem Einsatz von teils massiver Gewalt Halsketten oder Handtaschen entrissen wurden. Manche Opfer wurden dabei trotz ihres hohen Alters und offensichtlicher Gebrechen brutal zu Boden gestoßen, ins Gesicht geschlagen oder sogar gewürgt. Bei den Tätern handelt es sich laut den Suchmeldungen der Polizei zumeist um “Südländer”, Personen mit “dunkler Hautfarbe” oder “nichtdeutscher Herkunft”. Die Opfer sind dagegen fast alle deutsche Seniorinnen bis ins hohe Alter von über 80 Jahren!

Schwerpunkte dieser Attacken sind seit einiger Zeit im Rechtsrheinischen die Stadtteile Kalk und Humboldt-Gremberg und im Linksrheinischen überraschender Weise Klettenberg und Sülz. So wurde in einer öffentlichen Grünanlage in Sülz erst Ende September eine 76jährige Seniorin gegen den Kopf geschlagen und beinahe erwürgt, als sie brutal ausgeraubt wurde.

Seniorenwahl: Jetzt die Kandidaten pro Köln unterstützen!

Die Aufgabe der neu zu wählenden städtischen Seniorenvertreter wird daher sein, bei ihrer politischen Arbeit einen Fokus auf den Schutz unserer älteren Mitbürger vor rücksichtslosen Kriminellen zu legen. Die Sicherheitsproblematik muss in den Stadtteilkonferenzen der Seniorenvertretung und auch in den Ratsausschüssen und Bezirksvertretungen von den dorthin entsandten Seniorenvertretern offen und ohne politisch-korrekte Tabus angesprochen werden.

Denn die Stadt Köln darf es nicht dabei belassen, sich in Zusammenarbeit mit der Polizei nur Gedanken um mehr Sicherheit rund um den Hauptbahnhof oder bei prestigeträchtige Großveranstaltungen zu machen. Auch gegen die alltägliche Bedrohungslage von älteren Mitbürgern müssen Stadt, Ordnungsamt und Polizei neue Konzepte und Maßnahmen entwickeln.

Auch deshalb ist es so wichtig, bis zum 22. Oktober noch möglichst viele von PRO KÖLN unterstützte Kandidaten zur neuen Seniorenvertretung zu wählen. Denn nur bei diesen Kandidaten kann man darauf vertrauen, dass sie sich genau dafür einsetzen werden!

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