Köln aktuell / Donnerstag, 7.April.2016

Wollte Skandal-Innenminister Jäger die Silvester-Schande von Köln vertuschen?

Im Untersuchungsausschuss des Landtages zu den massenhaften Silvesterübergriffen durch Ausländer und Flüchtlinge auf einheimische Frauen und Mädchen am Kölner Hauptbahnhof kam jetzt ans Tageslicht, dass Landesbehörden das Ausmaß der Straftaten zuerst vertuschen wollten. Eine sogenannte “Wichtige Ereignis-Meldung” vom 1. Januar durch die Kriminalpolizei Köln sollte auf Druck der Landespolizeiführung “storniert” bzw. “abgeschwächt” werden. Die Meldung mit dem Hinweis auf eine große ausländische Tätergruppe, junge deutsche Opfer und zahlreiche Raub- und  Sexualdelikte, darunter auch Vergewaltigung, sollte komplett zurückgezogen oder wenigstens das Wort “Vergewaltigung” darin gestrichen werden - obwohl einem 19jährigen Mädchen von mehreren Personen Finger in ihre analen und vaginalen Körperöffnungen eingeführt worden sind! Laut Vermerken der Kriminalpolizei Köln soll der Anrufer aus der Landesleitstelle der Polizei darauf aufmerksam gemacht haben, dass dies ein Wunsch aus dem Innenministerium wäre.

“Dieser unglaubliche Vorwurf  in Richtung des SPD-geführten Innenministeriums unterstreicht erneut, wie richtig die Bürgerbewegung PRO KÖLN mit ihrer Forderung nach dem Rücktritt von Skandal-Innenminister Jäger nach der Silvesterschande von Köln lag und liegt”, betont die stellvertretende PRO-KÖLN-Vorsitzende Judith Wolter. “Wir haben von Anfang an gesagt, dass die Abberufung des Kölner Polizeipräsidenten Albers nur ein Bauernopfer war, was von den wirklichen Verantwortlichen in der Politik ablenken sollte. Nach wie vor ist der Rücktritt von Innenminister Jäger und Oberbürgermeisterin Reker überfällig”, so das Kölner Ratsmitglied.

In der Silvesternacht wurden rund um den Kölner Hauptbahnhof nach heutigen Stand 529 Sexualstraftaten und rund 998 Eigentums-, Raub- und Körperverletzungsstraftaten verübt bzw. angezeigt. Die meisten Täter konnten bis heute nicht ermittelt werden. Als tatverdächtig gelten derzeit 153 Personen, von denen 149 nichtdeutscher Nationalität sind. Davon sind 68 Flüchtlinge, 18 Illegale und 47 weitere ausländische Personen mit einem nicht geklärten Aufenthaltsstatus.

Vier der bisher ermittelten Tatverdächtigen sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, zehn haben eine Aufenthaltsgenehmigung. 103 Verdächtige kommen aus Marokko und Algerien. In U-Haft sitzen derzeit 24 Tatverdächtige.

 

Tags: , , , ,

Kontakt

Sie sind an der Arbeit der Bürgerbewegung Pro Köln interessiert und möchten mit uns direkt in Kontakt treten? Dann schreiben Sie uns Ihre Daten auf und einer unserer Mitarbeiter wird sich umgehend bei Ihnen melden!

Seiten

Impressum | Datenschutz
© 2016 Bürgerbewegung PRO KÖLN e.V. | Based on Themnific Theme